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Spanien und Italien atmen auf, doch es ist zu früh für Entwarnung

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Spanien und Italien atmen auf, doch es ist zu früh für Entwarnung
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Nach Tagen mit dramatischen Coronavirus- Negativ-Rekorden deuten die neuen Zahlen aus Spanien und Italien eine leichte Besserung an. In Spanien gibt es mit fast 131.000 bestätigten Fällen inzwischen mehr Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt haben als in Italien. In beiden Ländern geht die Zahl der Todesfälle innerhalb von 24 Stunden zurück.

Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa erklärte

"Vor nur drei Wochen hatten wir einen täglichen Zuwachs der Infektionen von 22 Prozent, am vergangenen Montag waren es 12 Prozent. Jetzt betätigen die 5 Prozent eine Verlangsamung der Epidemie."

674 Menschen sind in Spanien von Samstag auf Sonntag in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

525 Tote in Italien innerhalb der letzten 24 Stunden - niedrigste Zahl seit 3 Wochen

In Italien gibt es laut offiziellen Angaben von diesem Sonntag 128.948 Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Zahl der Toten innerhalb eines Tages geht auf 525 zurück. Das ist die niedrigste Zahl der Todesfälle seit mehr als drei Wochen. Doch insgesamt sind 15 887 nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben - in keinem Land der Welt hat das neuartige Coronavirus zur Zeit so vielen Menschen das Leben gekostet.

Gleichzeitig melden die Verantwortlichen aus Mailand, dass die Zahl der Todesfälle dort wohl weit höher liegt als bisher gemeldet. Für die am schlimmsten von der Coronavirus-Epidedmie betroffene Lombardei wird noch keine Entwarnung gegeben. Ab diesem Montag sollen in der Region 3,3 Millionen Atemschutzmasken verteilt werden.