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Italien macht Plan für Rückkehr zur Normalität - Hoffnung in Spanien

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Virus Outbreak Italy
Virus Outbreak Italy   -   Copyright  Claudio Furlan/LaPresse
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In Spanien gibt es beim Kampf gegen die Corona-Pandemie offenbar erste Erfolge. Nach drei Wochen Ausgangssperre wurden am Sonntag deutlich weniger Neuinfektionen verzeichnet als in den 24 Stunden zuvor. Die Regierung wies allerdings Forderungen zurück, die Ausgangssperre jetzt zu lockern.

"Wenn wir jetzt zu schnell unsere Schutzmaßnahmen zurücknehmen oder nicht weiter zusammenhalten, wäre das noch schlimmer, als es sowieso schon ist. Es würde eine zweite Infektionswelle geben, die uns treffen würde, wenn unser Widerstand noch schwächer wäre", sagte Ministerpräsident Pedro Sanchez.

Auch in Italien scheint sich die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Zahl der Neuinfektionen war zuletzt stabil und die Zahl der Toten an einem Tag lag erstmals seit neun Tagen unter 700. Das Land bereitet nach Angaben von Gesundheitsminister Roberto Speranza einen Fünf-Punkte-Plan zum kontrollierten Abbau der Corona-bedingten Beschränkungen vor. Es sei aber unverantwortlich, ein Datum für die Rückkehr zur Normalität zu versprechen, sagte er der Zeitung "La Repubblica".

Italien ist mehr als 15 300 Toten das am schlimmsten von der Corona-Krise getroffene Land in Europa vor Spanien mit 11 900 Toten. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen lag in Italien am Sonntag bei mehr als 124 600 - das waren nur etwas weniger als in Spanien, wo mehr als 126 000 Infizierte gemeldet wurden.

Das Olympische Komittee Italiens hat in einer Videobotschaft den Ärzten und Krankenschwestern des Landes für Ihren Einsatz gedankt. Mehrere Sportler machten mit unter dem Motto "Das Team Italien sagt Danke".