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Maßnahmen auf dem Prüfstand: Was dämmt die Pandemie ein?

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Maßnahmen auf dem Prüfstand: Was dämmt die Pandemie ein?
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus bis zum 11. Mai ausgeweitet.

"Die Epidemie ist noch nicht bewältigt, wir müssen also unsere Anstrengungen fortsetzen und die Regeln einhalten", sagte er. Macron stellte in seiner Fernsehansprache in Aussicht, ab dem 11. Mai allmählich Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen wieder zu öffnen. Er betonte, zu viele Kinder seien aufgrund fehlender technischer Mittel derzeit vom Unterricht abgeschnitten.

In Frankreich sind bisher fast 15 000 Menschen an Covid-19 gestorben, die Zahl der durch Tests bestätigten Fälle liegt bei rund 138 000. Macron erläuterte: "Seit einigen Tagen sinken die Zahlen der Menschen, die auf die Intensivstation verlegt werden, die Hoffnung wächst. Ich möchte Ihnen herzlich für Ihre Hingabe danken und Ihnen meine Dankbarkeit ausdrücken. Waren wir für auf diese Krise vorbereitet? Offenbar nicht genügend, aber wir haben ihr die Stirn geboten."

In Italien ist die Zahl der Todesopfer zu Wochenbeginn auf über 20 000 gestiegen. 566 waren es innerhalb von 24 Stunden und damit mehr als am Vortag, meldete der Zivilschutz. Nach Angaben der italienischen Polizei wurden allein am Ostersonntag fast 14 000 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen festgestellt und geahndet.

Zehn Millionen Schutzmasken für spanische Bevölkerung

In Großbritannien sind Ansteckungsfälle in rund 2100 Alters- und Pflegeheimen aufgetreten, wurde nun bekannt. Der Gesundheitsberater der Regierung forderte die Durchführung zusätzlicher Tests, um mögliche weitere Ansteckungen aufzuspüren. Zuletzt wurden 717 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Für diesen Dienstag ist eine Sitzung des Wissenschaftsrates der Regierung anberaumt, um die Lage zu erörtern.

Der britische Außenminister Dominic Raab führte aus: "Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Änderungen der bestehenden Maßnahmen vorgesehen. Wir werden das so lange nicht tun, wie wir guter Dinge sein können, dass eine solche Änderung sicher durchgeführt werden kann."

Die spanischen Behörden haben damit begonnen, zehn Millionen Schutzmasken an die Bevölkerung auszugeben. Dabei handele es sich aber nur um eine ergänzende Maßnahme, hieß es, die Menschen wurden aufgefordert, weiterhin die Abstandsregeln einzuhalten und Hygieneempfehlungen zu beachten.