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Die Coronakrise drückt Gewinn des britischen Ölkonzerns BP

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Die Coronakrise drückt Gewinn des britischen Ölkonzerns BP
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Die Corona-Pandemie und der Ölpreisverfall haben den Gewinn des britischen Ölkonzerns BP kräftig gedrückt. Im ersten Quartal ging der bereinigte Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 791 Millionen US-Dollar (730 Millionen Euro) zurück. Das teilte der Konzern in London mit. Ein Jahr zuvor hatte BP noch einen bereinigten Gewinn von knapp 2,36 Milliarden Dollar ausgewiesen. Dennoch will das Unternehmen die Quartalsdividende um 2,4 Prozent auf 10,5 Cent je Aktie erhöhen.

In der vergangenen Woche hatte sich am weltweiten Ölmarkt einmaliges ereignet: Erstmals in der Geschichte war der Preis für US-Erdöl ins Minus gerutscht - das bedeutet, dass Käufer bei Abnahme sogar Geld erhielten. Auch das war eine Folge eines beispiellosen Nachfrage-Einbruchs infolge der Coronakrise und eines viel zu hohen Rohölangebots bei fehlender Lagerkapazität.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihre Partner hatten sich Mitte April auf eine Drosselung für Mai und Juni geeinigt, um den Ölpreis zu stabilisieren.