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Biden verwehrt sich gegen Missbrauchsvorwürfe

Biden verwehrt sich gegen Missbrauchsvorwürfe
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Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat sich gegen Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs gewehrt.

Eine frühere Mitarbeiterin beschuldigt Biden, er habe ihr 1993 in einem Senatsgebäude unter ihren Rock geggriffen und sei mit seinen Fingern in sie eingedrungen.

In der MSNBC-Sendung "Morning Joe" sagte Biden, auf die Frage, ob dies s´timme: "Nein, das ist nicht wahr. Ich sage unmissverständlich: Es ist nie, nie passiert. Und das ist es auch nicht. Es ist nie passiert. Ich werde ihr Motiv nicht in Frage stellen. Ich werde überhaupt nicht darauf eingehen. Ich weiß nicht, warum sie das sagt. Ich weiß nicht, warum das nach 27 Jahren plötzlich zur Sprache kommt. Ich verstehe es nicht, aber ich werde nicht ihre Motive in Frage stellen. Ich werde sie nicht angreifen."

Die Anschuldigungen belasten Bidens Wahlkampf. Der 77-Jährige steht praktisch als Herausforderer von US-Präsident Doanld Trump fest. Dieser hatte Biden am Donnerstag aufgerufen, sich zu äußern.

Bidens ehemalige Mitarbeiterin Tara Reade hatte die Vorwürfe vor mehreren Wochen zunächst in einem Podcast öffentlich gemacht.

Anschließend fanden mehrere US-Medien keine eindeutigen Belege für die Darstellung der Frau. Zuletzt war aber von neuen, nicht näher spezifizierten Informationen die Rede.

Kurz vor der Bewerbung Bidens um die Präsidentschaft hatten mehrere Frauen öffentlich beklagt, Biden sei ihnen in der Vergangenheit gegen ihren Willen zu nahe gekommen. Als Beispiele wurden ungebetene Liebkosungen genannt.

Dazu nahm Biden nicht direkt Stellung. Allerdings gelobte er später auf öffentlichen Druck hin Besserung: "Ich werde künftig aufmerkd´samer und respektvoller sein mit dem persönlichen Raum von Menschen."