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Europa übt den Alltag

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Europa übt den Alltag
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Die Republik Irland bereitet sich auf Lockerungen der Pandemiebestimmungen vor. Ministerpräsident Leo Varadkar nannte mehrere Punkte, die vor einem solchen Schritt beachtet werden müssen. Dazu zählt etwa, dass das Gesundheitswesen des Landes entsprechend gerüstet sei, dass es bei der Eindämmung der Ausbreitung Fortschritte gebe und dass der Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen gewährleistet sei.

Italien: Lockerungen ab Montag

Im Vereinigten Königreich steht derzeit die Durchführung von Coronavirus-Tests im Mittelpunkt. Laut Regierung ist das Ziel, mindestens 100 000 solcher Untersuchungen pro Tag durchführen zu können, erreicht worden. In dem Land liegt die Zahl der Covid-19-Toten mittlerweile bei mehr als 27 500, das ist in Europa der zweithöchste Wert nach Italien.

Dort werden ab Montag Einschränkungen im täglichen Leben zurückgefahren, Ministerpräsident Giuseppe Conte erinnerte die Bevölkerung mit Nachdruck daran, weiterhin Abstand zu den Mitmenschen zu halten. Dies sei die einzige Möglichkeit, um zu verhindern, dass die Zahl der Ansteckungen wieder deutlich steige und außer Kontrolle gerate, so Conte.

Österreich: Weitere Öffnungen; Gastgewerbe noch ausgenommen

In Frankreich müssen die Menschen noch etwas länger auf die Lockerungen warten. Am 11. Mai sind diese vorgesehen, die Behörden ordnen die Landesteile dafür in drei Klassen ein: Grün, orange und rot. Abhängig ist die Einteilung davon, wie stark die jeweiligen Regionen betroffen sind. Zuletzt war die Gefährdungslage für neun Départements heruntergestuft worden.

In Österreich dürfen nun auch wieder Einkaufszentren, Geschäfte mit einer Verkaufsfläche größer als 400 Quadratmetern sowie Dienstleistungsbetriebe wie Friseure unter Auflagen öffnen. Das Gastgewerbe ist voraussichtlich noch bis zum 15. Mai ausgenommen.