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Coronavirus im Amazonas: Greta Thunberg soll helfen

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Coronavirus im Amazonas: Greta Thunberg soll helfen
Copyright  KENZO TRIBOUILLARD/AFP
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Der Bürgermeister der brasilianischen Stadt Manaus, Arthur Virgilio Neto, hat einen Hilferuf abgesetzt und sich dabei an die schwedische Umweltschützerin Greta Thunberg gerichtet. Er bat sie, ihren Einfluss geltend zu machen, um die Coronavirus-Pandemie im Amazonas zu bekämpfen.

"Meine liebe Greta Ernman Thunberg, ich bin der Bürgermeister von Manaus, Hauptstadt des Bundesstaats Amazonas. Ich sage Ihnen, dass wir Hilfe benötigen. Wir müssen das Leben derer beschützen, die sich für den Regenwald einsetzen. Wir stehen vor einem großen Unglück, vor etwas Barbarischem", so Arthur Virgilio Neto.

Krankenhäuser oft überfordert

Die Schwedin antwortete schriftlich: Die Lage im Amazonas sei in vielerlei Hinsicht alarmierend. Man müsse die Umweltschützer verteidigen. Es könne keine Gerechtigkeit in Klimafragen ohne Rechte für die Ureinwohner geben, so Thunberg.

Im Bundesstaat Amazonas gibt es mehr bisher mehr als 500 Covid-19-Tote, darunter zahlreiche Menschen, die zur eingeborenen Bevölkerung gehören. Die Krankenhäuser im Amazonas sind oft nicht in der Lage, die Vielzahl der Patienten zu bewältigen.

In einem Gefängnis in Manaus kam es zu einer Geiselnahme. Damit wollten Häftlinge eine Rücknahme des Besuchsverbots erzwingen. Nach rund fünf Stunden gelang es, die Geiseln zu befreien.