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Greta Thunberg: Klima-Krise bleibt Bedrohung

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Greta Thunberg: Klima-Krise bleibt Bedrohung
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Die Klimakrise ist durch die Coronavirus-Pandemie in den Hintergrund gedrängt worden, aber die globale Erwärmung bleibt eine Bedrohung. Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg, hat am "Tag der Erde", im Gespräch mit dem Potsdamer Klimaforscher Johan Rockström, dazu aufgerufen, auch in der Corona-Krise die Umwelt zu schützen:

"Auch die Klimakrise trifft uns. Sie ist auch eine unmittelbare Bedrohung. Selbst wenn sie nicht so unmittelbar ist, wie die Coronakrise, so wird sie doch uns selbst und vor allem anderen, Menschen in allen Teilen der Welt treffen. Das tut sie bereits jetzt".

Die Corona-Pandemie hat das öffentliche Leben überall zum Stillstand gebracht. Das hat sich weltweit positiv auf die Umwelt ausgewirkt. Aber UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnt vor den Folgen des Klimawandels:

"An diesem Internationalen "Tag der Erde", sind alle Augen auf die Coronavirus-Pandemie gerichtet. Es ist der größte Test, dem die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt ist. Wir müssen entschlossen handeln, um unseren Planeten sowohl vor dem Coronavirus als auch vor Umweltzerstörung zu schützen. Die gegenwärtige Krise ist ein beispielloser Weckruf. Wir müssen sie in eine echte Chance für die Zukunft verwandeln".

Die Befürchtungen werden durch neue Daten im europäischen Bericht über den Stand des Klimas verstärkt. Sie zeigen, dass 11 der 12 wärmsten Jahre in Europa, in den vergangenen zwei Jahrzehnten stattgefunden haben.

Durch die Ausgangssperren in Folge der Coronavirus-Pandemie hat die Umweltverschmutzung in Städten auf der ganzen Welt dramatisch abgenommen, wie diese Vorher-Nachher-Bilder aus Indien zeigen. Das Ergebnis spricht für sich.