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Lebensqualität und Natur: Wien als grünste Stadt ausgezeichnet

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Lebensqualität und Natur: Wien als grünste Stadt ausgezeichnet
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Eine Consulting-Agentur hat Wien, vor München und Berlin, zur grünsten Stadt der Welt gekürt. Das freut besonders die Naturliebhaber, die seit Ende der Ausgangsbeschränkungen die Donauinsel bevölkern. Ein Passant sagt,

Ich finde generell, dass Wien eine sehr grüne Stadt ist, dass es sehr viele grüne Flächen und Parks gibt.

Das Greenest-City-Ranking hat weltweit 100 Metropolen verglichen. Besonders punkten konnte die österreichische Hauptstadt mit ihrem öffentlichen Nahverkehr und einem eigenen Nationalpark innerhalb der Stadtgrenzen.

Zudem gibt es seit kurzem verpflichtende Solaranlagen auf allen Neubauten, freut sich Vizebürgermeisterin Birgit Hebein:

Wien ist wirklich wunderbar, hat über 50 Prozent Grünraum, das ist einmalig. Es ist zwar ungerecht verteilt, wenn Sie so wollen. Daher schaffen wir kurzfristig Pop-up-Radwege, Begegnungszonen, öffnen versperrte Straßen. Das halte ich für enorm wichtig. Nicht alle haben das Glück, gleich einen Park vor der Tür zu haben.

Pop-up Radwege können während einer Pandemie kurzfristig Platz schaffen. Laut Uniprofessorin Azra Korjenic braucht es aber langfristige Strategien. Sie erklärt:

Jetzt hat uns sozusagen diese Pandemie gezeigt, dass viele Menschen Wohnungen nicht verlassen dürfen und ältere, kranke Personen bleiben wahrscheinlich das ganze Jahr im Innenraum und dürfen kaum rausgehen. Das heißt die brauchen einfach etwas Grünes.
Wien ist zwar nicht in allen Stadtbezirken gleich grün. Doch immer mehr internationale Rankings geben der Donaumetropole die Bestnote. Und wie wichtig zu Fuß erreichbare Grünflächen sind, merken wir auch jetzt in der Coronakrise.
Johannes Pleschberger
Euronews-Reporter Wien