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20. Mai ist Weltbienentag: Experten rufen zu mehr Unordnung im Garten auf

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20. Mai ist Weltbienentag: Experten rufen zu mehr Unordnung im Garten auf
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An diesem Mittwoch ist Weltbienentag. Seit 2018 findet er immer am 20. Mai statt. Dieser von den Vereinten Nationen ausgerufene Welttag soll die Rolle der Bienen für Mensch und Natur verdeutlichen und auf die Gefahren, denen die Tiere ausgesetzt sind, aufmerksam machen.

Auf der einen Seite ist das Bienensterben ein Thema, auf der anderen gibt es immer mehr Menschen, die sich für die Tierchen einsetzen.

Laut den Vereinten Nationen sind rund 35 Prozent der wirbellosen Bestäubertiere, insbesondere Bienen und Schmetterlinge, vom Aussterben bedroht.

Der britische Botaniker Trevor Dines sagt: "Es gibt eine direkte Verbindung zwischen Bienen und dem Verlust ihres Wildblumenhabitats. Wir wissen, dass 97 aller Wildblumenwiesen in Großbritannien zerstört worden sind. Das ist ein riesiger Verlust an Nektar und Farbe aus unserer Landschaft. Orte wie unsere Wiesen oder unsere Straßenränder werden daher umso wichtiger."

Durch die Landwirtschaft sind inzwischen vielfach Städte bienenfreundlicher als das Umland. Laut dem deutschen Imkerbund einer der Gründe für den Trend zum Imkern in der Stadt.

Fachleute werben daher gerade zum Weltbienentag für mehr Unordnung in Gärten und Grünanlagen. Denn in sauber rasierten Gärten fänden Bienen kaum Nahrung.

Der Weltbienentag geht auf einen Vorschlag Sloweniens an die UNO zurück. Aus dem Land stammt Anton Janša, der Pionier moderner Imkerei. Er wurde am 20. Mai 1734 geboren.