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Hoffen auf Touristen: Athen prescht vor

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Hoffen auf Touristen: Athen prescht vor
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Noch sind Griechenlands Strände Corona-bedingt leer und unberührt, doch das soll sich binnen Kürze ändern.

Die griechische Regierung ist mit einem ehrgeizigen Plan zur Wiederbelebung der Tourismusindustrie vorangeprescht. Ab 15. Juni öffnen die ersten Hotels. Ab Anfang Juli dürfen wieder internationale Charterflüge landen.

Sicherheit bleibe aber oberste Priorität, so der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. Besucher würden stichprobenartig auf Covid-19 getestet und das geltende Gesundheitsprotokoll eingehalten, ohne jedoch den Genuss der Sonne und Naturschönheiten Griechenlands zu schmälern.

Insgesamt sollen 24 Milliarden Euro in den kommenden Monaten der griechischen Wirtschaft auf die Beine helfen.

Athens Aktionsplan erfolgte zeitgleich mit dem Bekenntnis der EU-Tourismusminister, alles Erdenkliche für die schnelle und vollständige Erholung der europäischen Tourismusbranche zu unternehmen.

Italien öffnet ab 3. Juni Flughäfen

Auch Italien verstärkt seine Bemühungen, um Touristen wieder ins Land zu locken. Ab dem 3. Juni sind Einreisen aus dem Ausland wieder erlaubt, auch die Flughäfen sollen dann wieder öffnen. In vielen Urlaubsorten bereitet man sich schon seit einer Weile auf den Empfang von Gästen vor.

Der eigentliche Wendepunkt sei die Wiedereröffnung der Landesgrenzen, sagt dieser Hotelbetreiber. Vor allem für Unternehmen wie das seine, dessen Kunden zu 60 Prozent aus dem Ausland kämen.

Frankreich und Slowenien empfehlen Urlaub daheim

Frankreich hofft auf Sommerurlauber aus dem In- und Ausland - und will bis Ende Juni den Großteil seiner Touristenziele wieder öffnen. Einige Strände sind bereits wieder zugänglich. Cafés und Restaurants könnten ab dem 2. Juni in den Regionen wieder öffnen, in denen das Virus weniger verbreitet ist.

Slowenien will EU-Bürgern bis zum 1. Juni die Einreise ohne Corona-Tests und Quarantäne-Auflagen ermöglichen. Reisegutscheine in Höhe von 200 Euro sollen die Bevölkerung zum Urlaub in heimischen Gefilden bewegen.

Spanien: Grenzöffnung frühestens ab Ende Juni

Im schwer von der Coronakrise betroffenen Spanien ist der seit März geltende Alarmzustand gerade erst bis 6. Juni verlängert worden. Die Regierung in Madrid bekräftigte, dass man frühestens ab Ende Juni mit einer weitgehenden Grenzöffnung für Touristen rechnen könne. Auch den Spaniern sei bis dahin verboten, in andere Regionen des Landes zu reisen.

Mallorca und andere Urlaubsinseln hoffen darauf, schon früher Besucher in beschränkter Zahl aus dem In- und Ausland empfangen zu dürfen. Ein entsprechendes Pilotprojekt sei in Arbeit, hieß es seitens der Regierung.