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Gastgewerbe stellt sich auf neue Corona-Normalität ein

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Gastgewerbe stellt sich auf neue Corona-Normalität ein
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Der Sommer ist für viele Länder in Europa die Zeit, in der es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht, nicht zuletzt wegen des Tourismus. In diesem Jahr sieht es anders aus. Das Hotel- und Gastgewerbe versucht verzweifelt, mit der "neuen Corona-Normalität" klarzukommen, zum Beispiel in Italien.

Die Besitzerin eines Bistros im römischen Stadtteil Esquilino ist überzeugt, dass das Geschäft wieder laufen wird: "Wir haben unser Lokal jetzt nach den Regeln der sozialen Distanz eingerichtet. So können unsere Gäste in Sicherheit ihren Aperitif einnehmen. Vor der Coronaviruspandemie hatten wir ein riesiges Buffet. Das können wir jetzt nicht mehr anbieten. Für jeden Tisch bereiten wir Speisen und Getränke einzeln vor. Wir halten uns an alle neuen Coronavorschriften. Es besteht keine Ansteckungsgefahr."

Auch Slowenien bemüht sich wieder um Touristen, im Moment noch nur um Einheimische, aber das soll sich bald ändern. Das Land hatte als erstes in Europa ein "Ende" der Coronaviruspandemie innerhalb seiner Grenzen verkündet.

Ein Sektor, der noch mehr leidet als das Gastgewerbe, ist die Kunst. Theater, Konzerthallen, Museen sind meist noch geschlossen. Künstler verschiedener Richtungen, wie etwa Schauspieler und Musiker, demonstrierten in Portugal und forderten Hilfen von der Regierung in dieser für sie so harten Zeit.

Es gibt aber auch Industriezweige, die von Corona überhaupt nichts gemerkt haben, die Forstwirtschaft etwa. In den finnischen Wäldern ging die Holzproduktion weiter und der Export läuft bestens.