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George Floyd wurde erstickt - Autopsie der Familie weist Schuld auf Polizisten

Proteste nach dem Tod von George Floyd
Proteste nach dem Tod von George Floyd   -   Copyright  Charles Krupa/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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George Floyd starb durch Ersticken und dadurch dass die Blut- und Sauerstoffzufuhr zum Gehirn unterbrochen wurde. Das hat die unabhängige Autopsie der Familie ergeben, wie Anwalt Antonio Romanucci am Montagabend in Minneapolis bekannt gab.

Die Autopsie zeigte laut Romanucci auch, dass das Gewicht von zwei anderen Polizisten auf dem Rücken von George Floyd ebenfalls zu seinem Tod beigetragen habe.

Nach dem gerichtsmedizinischen Bericht der Polizei hätte auch eine Vorerkrankung vorgelegen haben können.

Ein Polizist hatte vor einer Woche bei der Festnahme von George Floyd fast 9 Minuten lang sein Knie auf den Hals des 46-Jährigen, der auf dem Boden lag gepresst. Der Festgenommene hatte um Hilfe gebeten und erklärt, er könne nicht mehr atmen "I can't breathe".

Der Tod von George Floyd und das Video, das zeigt, wie er von den Polizisten im US-Bundesstaat Minnesota brutal behandelt wurde, hat eine Protestwelle gegen Rassismus ausgelöst.

Terence Floyd, der Bruder von George Floyd, rief dazu auf, nur friedlich zu protestieren und die Ausschreitungen zu beenden.

Barack Obama meinte unterdessen nach den Protesten für George Floyd: "Wenn wir echte Veränderungen bewirken wollen, dann gibt es nicht die Wahl zwischen Protest und Politik." Beides sei nötig. Das Aktivwerden junger Leute stimme ihn optimistisch, schreibt der Ex-Präsident auf Twitter. Wenn es gelinge, die gerechtfertigte Wut in friedliche und wirkungsvolle Taten umzuwandeln, dann könne echte Veränderung beginnen.

Der Tod von George Floyd und das Video haben weltweit viele Menschen bewegt.