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Wo das Coronavirus wütet: USA, Brasilien, Russland

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Protest am Strand von Rio de Janeiro
Protest am Strand von Rio de Janeiro   -   Copyright  Leo Correa/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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In Florida sind nach dem Lockdown jetzt zahlreiche Geschäfte wieder geöffnet - doch die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen ist in den vergangenen Tagen drastisch auf fast 1.700 innerhalb von 24 Stunden gestiegen. Zuvor waren innerhalb von drei Tagen mehr als 4.000 Menschen verstorben.

Aber die Lockerungen gehen weiter. Auch der Freizeitpark Sea World ist wieder geöffnet - mit Maskenpflicht.

John Raoux/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Sea World in FloridaJohn Raoux/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved

In New York fürchten viele eine zweite Welle, andere setzen große Hoffnungen in die Impfstoff-Studien.

Nach den USA ist Brasilien das Land mit den meisten bestätigten Fällen von Covid-19.

Der Gouverneur von Sao Paulo sprach von einem historischen Tag: "Das Butantan Institut hat ein Abkommen mit dem Pharmariesen Sinovac Biotech zur Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus unterzeichnet. Sao Paulo nimmt daran teil und 9.000 Freiwillige aus Brasilien werden ab Juli bei den klinischenTests mitmachen."

In einem symbolischen Protest wurde am Strand von Rio de Janeiro an die inzwischen mehr als 41.000 Toten in Zusammenhang mit Covid-19 erinnert.

Leo Correa/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Am Strand von Rio de JaneiroLeo Correa/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.

In Russland scheint sich das Coronavirus inzwischen langsamer zu verbreiten als in Brasilien. Viele glauben, dass das plötzliche Ende der Ausgangssperre in Moskau habe vor allem politische Gründe hat und die Menschen auf das Verfassungsreferendum zugunsten von Wladimir Putin am 1. Juli vorbereiten solle.

Die neue Verfassung soll des dem Präsidenten erlauben, bis 2036 weiter an der Macht zu bleiben.

Viele Bewohner von Moskau wussten nach der sehr strikten Ausgangssperre zunächst gar nicht, dass sie ihre Wohnungen wieder verlassen durften.