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Nach blutigem Zusammenstoß: Indien und China setzen auf Deeskalation

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Nach blutigem Zusammenstoß: Indien und China setzen auf Deeskalation
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Nach den tödlichen Zusammenstößen an der chinesisch-indischen Grenze bemühen sich beide Seiten offenbar um Schadensbegrenzung.

Die Atommächte geben sich zwar gegenseitig die Schuld an der Eskalation in der abgelegenen Himalaya-Region. Beide Außenminister waren sich aber einig, die Spannungen zu drosseln und sich um Frieden zu bemühen, hieß es aus Peking.

Diplomatie und Drohungen

Trotzdem stationierte Indien zusätzlich Hunderte Soldaten in der Grenzregion. Ministerpräsident Narendra Modi sagte, die 20 indischen Soldaten seien bei dem Zusammenstoß nicht umsonst gestorben. Die Männer wurden offenbar in die Tiefe gestürzt. Indien wolle Frieden, könne aber angemessen reagieren, sollte es provoziert werden.

Wie viele Opfer der Zusammenstoß auf chinesischer Seite forderte, blieb zunächst unklar.

Ein langer Grenzkonflikt

Es ist der erste tödliche Zusammenstoß in der Grenzregion seit 1975. Seit Mai hat sich die Konfrontation durch Truppenverlegungen zugespitzt.