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Dänemarks Fremdenverkehr atmet auf: Die Deutschen sind da

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Dänemarks Fremdenverkehr atmet auf: Die Deutschen sind da
Copyright  HENNING BAGGER/Claus Fisker/AFP
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Dänemark hat rund 450 Inseln - darunter Avernakø im Süden Fünens. Rund 100 Menschen leben hier. Auch solchen kleinen Flecken Land soll das 700-Millionen-Kronen-Finanzpaket zugutekommen, das die Regierung in Kopenhagen schnüren will, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu bewältigen.

Simon Kollerup, dänischer Minister für Industrie, Wirtschaft und Finanzen, betont: „Die ländlichen Gebiete und die kleinen Inseln müssen auch beachtet werden, wenn wir die Coronakrise lösen wollen.“

Um weitere Urlauber anzulocken, wird über die Herabsetzung von Preisen von Fährfahrten und für das Nutzen der Brücke zwischen Fünen und Seeland nachgedacht.

Ein wichtiger Schritt ist mit der Wiederöffnung der Grenze zu Deutschland bereits getan worden. Denn Urlauber aus dem südlichen Nachbarland sind für den dänischen Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle: Fast 60 Prozent aller ausländischen Dänemark-Urlauber kamen 2019 aus Deutschland.

„Immer schön diese Häuser. Drumherum ist fast gar nichts: Riesige Grundstücke, man hat seine Ruhe“, so ein deutscher Dänemark-Reisender.

Als Dänemark am Montag die Grenze öffnete, hatten sich auf deutscher Seite bereits Staus gebildet. Am 27. Juni gibt es weitere Lockerungen, dann sollen Menschen aus fast allen europäischen Ländern wieder nach Dänemark reisen können.