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Warum die weißen Flecken im Bart? Edouard Philippe antwortet

Edouard Philippe
Edouard Philippe Copyright Ludovic Marin/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Ludovic Marin/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Von Kirsten RipperEuronews mit AFP, Paris Match
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Vielen waren die weißen Flecken im Bart des französischen Ministerpräsidenten aufgefallen. Jetzt hat sich @EPhilippePM dazu geäußert.

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Vielen war aufgefallen, dass der Bart des französischen Ministerpräsidenten Edouard Philippe immer weißer wird. Es wurde darüber spekuliert, wie es dem Regierungschef geht, wie stark ihn Präsident Emmanuel Macron in der schwierigen Zeit der Coronavirus-Krise unter Druck setzt.

Französische Medien diskutieren seit Wochen, ob Macron seinen Regierungschef ablösen will, obwohl Philippe in Umfragen unter Franzosen in den vergangenen Wochen populärer war als der Präsident.

Das Magazin "Paris Match" hat Edouard Philippe im Wahlkampf vor den Kommunalwahlen in Le Havre begleitet - und der Ministerpräsident hat auf die Fragen zu seinem Bart reagiert. Er sagte: "Es ist eine Krankheit -Vitiligo. Das ist nicht schlimm, tut nicht weh und ist nicht ansteckend." 

Was der 49-Järige nicht sagte, ist, dass die Pigmentstörung Vitiligo vor allem von Stress ausgelöst wird.

Vitiligo ist eine chronische Hautkrankheit mit sich oft weiter ausbreitenden weißen pigmentfreien Hautflecken. Französische Medien unterstreichen, dass meist Stress und Schlafmangel die Hautkrankheit Vitiligo hervorrufen. 

"Paris Match" geht davon aus, dass Edouard Philippe Regierungschef bleiben möchte. Dabei erklärt der Politiker, er sei spätestens 2022 zurück in Le Havre, aber vielleicht auch früher. Den Posten in Le Havre nimmt Philippe nicht wahr, solange er in Paris Ministerpräsident ist. Vor der zweiten Runde der französischen Kommunalwahlen kämpft er um die Wiederwahl.

Als Konservativer hatte Edouard Philippe im Wahlkampf 2017 zunächst nicht Emmanuel Macron unterstützt. Der Regierungschef legt weiter Wert auf seinen politischen Rückhalt im nordwestfranzösischen Le Havre, wo er seit 2010 Bürgermeister war.

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