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Wegen Coronaparty: Becker zofft sich mit Kyrgios

Wegen Coronaparty: Becker zofft sich mit Kyrgios
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Boris Becker nimmt Zverev in Schutz und zofft sich mit Kyrgios auf Twitter

Der Twitter-Zoff zwischen Tennislegende Boris Becker (6 Grand-Slam-Siege) und dem australischen Tennisstar Nick Kyrgios (Nr. 40 der Weltrangliste) begann mit einem anderen aus der Branche: dem Deutschen Alexander Zverev (Nr. 7 der Weltrangliste).

Dieser hatte an einer Party teilgenommen, obwohl er versprochen hatte, 14 Tage in Quarantäne zu bleiben. Er hatte nämlich bei der Adria Tour von Novak Djokovic teilgenommen, und danach waren mehrere Teilnehmer Coronavirus-positv getestet worden. Doch für eine Party in Monaco brach Zverev seine Quarantäne und prompt zirkulierte ein Video, auf dem er trinkend und eng mit anderen tanzend zu sehen ist.

Nick Kyrgios maßregelte Zverev und schrieb: "Wie kann man nur so ein Egoist sein?"

Daraufhin nahm Boris Becker seinen Landsmann in Schutz. Und es folgte ein Schlagabtausch, leider nicht auf dem Tennisplatz.

"Kein Freund von mir"

Becker: "Jemand, der einen anderen Sportler ausrichtet, ist kein Freund von mir. Schau Dich mal in den Spiegel. Du glaubst wohl, Du bist besser als wir."

Kyrgios: "Es herrscht eine globale Pandemie und wenn jemand so dumm ist wie Alex, sage ich es. So einfach ist das. Boris Becker kann einen Volley spielen, aber er hat nicht viel im Oberstübchen."

Becker: "Du bist echt lustig. Wie läuft es so in Australien. Befolgst Du alle Anweisungen?"

Kyrgios: "Mir geht es gut. Tu nicht so, als ob Du mein Freund wärst."

Becker: "Du solltest mal einen Grand Slam gewinnen. Du wärst ein gutes Beispiel für die Jugend in Sachen Gleichheit/Rasse/Herkunft. Also, mach Dich ran, tu was."

Bei den bet1Aces in Berlin vom 13. bis 19. Juli nehmen sowohl Alexander Zverev als auch Nick Kyrgios teil. Mal sehen, ob dann weiter gestritten wird, oder ob sie sich auf das konzentrieren, was sie am besten können: Tennis spielen.

Die Berliner Tennis-Turniere Mitte Juli dürfen unter strengen Hygiene-Regeln vor Zuschauern ausgetragen werden. In der Tenniswelt beklagen sich schon Veranstalter und Spieler, dass sie wegen der Coronaviruspandemie auf viele Turniere verzichten mussten.