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Melania Trump: Statue geht in Flammen auf

First Lady Melania Trump mit ihrem Mann Donald bei den Feierlichkeiten zum 4. Juli 2020 in Washington D.C. .
First Lady Melania Trump mit ihrem Mann Donald bei den Feierlichkeiten zum 4. Juli 2020 in Washington D.C. .   -   Copyright  Patrick Semansky/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Eine Holzskulptur von Melania Trump ist in Slowenien in Flammen aufgegangen. Die Statue hatte in der Nähe ihrer Heimatstadt Sevnica gestanden. Nach Angaben ihres Schöpfers fiel die Figur einem Brandanschlag zum Opfer.

Brad Downey ist ein in Berlin lebender amerikanischer Künstler. Von seiner Hand stammt das Abbild von Melania Trump, auf das offenbar ein Anschlag verübt wurde. Nach Angaben des Künstlers geschah der Vorfall bereits am 4. Juli, am US-Unabhängigkeitstag. Die Skulptur sei verkohlt zurückgeblieben und entfernt worden.

Das lebensgroße Porträt war 2019 aufgestellt worden und hatte für eine öffentliche Debatte gesorgt. Kritiker behaupteten, die Statue habe keine Ähnlichkeit mit der First Lady.

Die First Lady der Vereinigten Staaten wurde in Slowenien als Melanija Knavs geboren. Die Hoffnungen einiger ihrer Landsleute auf einen Besuch des ehemaligen Models oder die Erwähnung ihrer Herkunft bei öffentlichen Auftritten, erfüllte Melania Trump bisher nicht.

Holz-Donald ebenfalls abgebrannt

Anfang des Jahres war in Slowenien bereits eine Holznachbildung von Melanias Ehemann Donald Trump in Flammen aufgegangen. Die Trump als Freiheitsstatue darstellende acht Meter hohe Konstruktion zeigte den Republikaner in einem blauen Anzug mit weißem Hemd und roter Krawatte, die rechte Hand zeigte als geballte Faust nach oben.

Gegenüber der Nachrichtenagentur AP sagte Milan Balazic, der Bürgermeister von Moravce, wo die Statue stand, dass unbekannte Brandstifter die Statue angezündet hätten. Die Tat nannte er "ein Symbol der Intoleranz gegenüber künstlerischen Projekten in unserer Gesellschaft".

Symbol gegen Populismus

Der Architekt Tomaz Schlegl hatte die Nachbildung im August vergangenen Jahres als Symbol gegen Populismus zunächst im Nachbardorf errichtet. Zwar sorgte die Medienaufmerksamkeit für Tourismus, einige Dorfbewohner aber protestierten gegen den Holzbau, der dann verlegt wurde.