Abschied von Philippe Monguillot: Frankreich trauert um erschlagenen Busfahrer

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Von Euronews mit dpa, afp
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Der Busfahrer war bei der Arbeit brutal von jungen Männern attackiert worden, nachdem er sich geweigert hatte, sie ohne Maske mitfahren zu lassen.

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Im französischen Bayonne haben hunderte Menschen Abschied von Philippe Monguillot genommen. Der 59-jährige Busfahrer war am 5. Juli bei der Arbeit brutal von mehreren jungen Männern attackiert worden, nachdem er sich geweigert hatte, sie ohne Maske mitfahren zu lassen. Monguillot, Vater dreier Kinder, starb wenig später im Krankenhaus.

Seine Ehefrau Véronique Monguillot sagte bei der Beerdigung: "Die wichtigste Botschaft heute ist: Nie wieder. Ja, die ganze Anteilnahme, die wir erfahren, tut gut, aber was uns als Familie widerfahren ist, das darf einfach nicht noch einmal passieren."

Der Vorfall hatte in ganz Frankreich für Entsetzen gesorgt. Aus Protest gegen die Gewalt legten zahlreiche Kollegen Monguillots tagelang ihre Arbeit nieder.

Frankreichs Regierung spricht von einem "verabscheuungswürdigen Verbrechen", das die Justiz bestrafen werde. Gegen zwei Verdächtige laufen Ermittlungen wegen Totschlags, gegen zwei weitere wegen unterlassener Hifleleistung.

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