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Coronakrise in Spanien - Mehr als 1 Million Arbeitsplätze sind verloren gegangen

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Coronakrise in Spanien - Mehr als 1 Million Arbeitsplätze sind verloren gegangen
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Die Corona-Krise hat in Spanien heftige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten sank von knapp 19,7 Millionen im ersten Quartal auf 18,6 Millionen im zweiten Quartal.

Mehr als eine Million Arbeitsplätze sind verloren gegangen. Der IWF prognostiziert einen dramatischen Einbruch beim Bruttoinlandsprodukt von mehr als 12 Prozent. Die Tourismusbranche liegt am Boden.

Dazu María Jesús Montero, Sprecherin der spanischen Regierung:

"Von diesem Tisch aus, wollen wir eine klare Botschaft des Vertrauens aussenden. Wir sind ein unvergleichliches Reiseziel, nicht nur in kultureller Hinsicht, sondern auch in Bezug auf unser Erbe und unsere Gastronomie. Wir sind ein sicheres Reiseziel, das auf das Coronavirus vorbereitet ist".

Großbritannien verteidigt seine Entscheidung, zurückkehrenden Reisenden aus Spanien Quarantäne aufzuerlegen. Dazu Premierminister Boris Johnson:

"Das sind Entscheidungen, die wir für alle getroffen haben. Wir müssen schnell und entschlossen handeln, weil wir glauben, dass die Risiken steigen. Es ist ganz klar, was in Europa geschieht. Ich fürchte, wir sehen bei unseren europäischen Freunden gerade Anzeichen für den Beginn einer zweiten Welle der Pandemie".

Als letzte Region auf dem spanischen Festland hat nun auch die Hauptstadt Madrid eine umfassende Maskenpflicht zur Verhinderung von Corona-Infektionen angekündigt.

Mit mehr als 270 000 nachgewiesenen Infektionen und über 28 400 Toten ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder Europas.