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Angriff auf Franzosen in Niger: "Mörderischer Anschlag"

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Ausgebranntes Autowrack der Opfer
Ausgebranntes Autowrack der Opfer   -   Copyright  BOUREIMA HAMA / AFP
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Frankreich hat den Angriff auf sechs französische Entwicklungshelfer und ihre zwei Begleiter im Südwesten Nigers als "mörderischen Anschlag" bezeichnet. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft gab die Aufnahme von Ermittlungen bekannt.

Die Gruppe war nach nigrischen Behördenangaben am Sonntag in einem Gebiet 65 Kilometer von der Hauptstadt Niamey entfernt von schwer bewaffneten auf Motorrädern angegriffen und getötet worden.

Nigers Innenminister Elkache Alada nannte die Tat einen Terrorakt, sagte aber zunächst nicht, wer hinter dem Angriff vermutet wird.

Frankreich und Niger wollen die Umstände der Attacke so rasch wie möglich aufklären. Dafür sollen alle Mittel eingesetzt werden, wie das Amt von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag in Paris mitteilte.

Bei den getöteten Franzosen handelt es um Mitarbeiter der französischen Hilfsorganisation ACTED, die allerdings touristisch in dem Reservat unterwegs waren, das die letzten Giraffenherden Westafrikas beherbergt . Zudem wurden der Fahrer und Reiseführer der Gruppe getötet. Der Raum Kouré gilt zwar nicht als gefährlich, dennoch rät das französische Außenministerium von Reisen in das Gebiet ab.

Die Gruppe war zunächst als Touristen beschrieben worden.