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Kampf gegen Covid-19: Rauchen - auch draußen - verboten

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Im Kampf gegen das Coronavirus ist im nordspanischen Galicien Rauchen an öffentlichen Orten und auch in Straßencafés verboten, wenn der Mindestabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann.

Das hat Regionalpräsident Alberto Nuñez Feijóo in Abstimmung mit einem Expertenkomitee beschlossen. Durch das Rauchen werde das Infektionsrisiko erhöht, erklären spanische Epidemiologen, weil das Virus mit dem Tabakrauch weiterverbreitet werde.

Grundsätzlich gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Verbreitung vor allem geschlossenen Räumen stattfindet. Deshalb wird häufiges Lüften empfohlen.

Das Rauchverbot in Galicien soll jetzt in einem regionalen Gesetz verankert werden.

In der 2,7 Millionen Einwohner zählenden Region Galicien gibt es derzeit fast 830 sogenannte aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen. Die Regionalregierung unterstreicht, dass die Coronavirus-Pandemie in Galicien damit weniger schlimm sei als in vielen anderen Gegenden in Spanien.

Deutschland hatte zuletzt die Reisewarnungen auf Madrid und das spanische Baskenland ausgeweitet. Die Balearen fürchten, dass angesichts einer steigenden Zahl von Neuinfektionen, dass ihre Inselgruppe ebenfalls auf die deutsche Risikoliste gesetzt werden könnte.