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Krise bei Ryanair: Viele Flugzeuge bleiben am Boden

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Ryanair-Flugzeuge am Flughafen Weeze in Deutschland
Ryanair-Flugzeuge am Flughafen Weeze in Deutschland   -   Copyright  Martin Meissner/AP Photo
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Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen in vielen Ländern Europas fährt der Billigflieger Ryanair sein Flugangebot wieder zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, seien die Vorausbuchungen in den vergangenen zehn Tagen deutlich gesunken.

Sorge vor geringem Reiseaufkommen

Im September und Oktober werde Ryanair deshalb die Anzahl der Flüge um 20 Prozent reduzieren. Betroffen seien vor allem Ziele in Spanien, Frankreich und Schweden, wo die Regierungen die Reisebeschränkungen zuletzt verschärft haben. Auch Flüge von und nach Irland werden seltener angeboten, da Einreisende aus vielen EU-Ländern dort eine 14-tägige Quarantäne einhalten müssen.

Sie haben um Hilfe gebeten, um bessere Tests an Flughäfen durchzuführen. Sie haben Verbesserungen der Kontaktverfolgungen in vielen verschiedenen europäischen Ländern gefordert. Alles in einer Zeit, in der sie Probleme haben, sich mit wenig Geld am Markt zu behaupten.
Guy Shone
Wirtschaftsexperte

Massiver Stellenabbau bei Lufthansa?

Die Corona-Krise trifft auch andere Airlines. Lufthansa hat angekündigt, seine Flugzeug-Flotte um mehr als 100 zu reduzieren. Rund 22.000 Arbeitsplätze seien in Gefahr. Bei der britischen Fluggesellschaft Easyjet könnten, bedingt durch Firmenschließungen und Stellenabbau, zukünftig mehr als 1800 Jobs wegfallen.

Air France-KLM: Piloten verdienen weniger

Der Luftverkehrskonzern IAG hat bereits 12.000 Arbeitsplätze bei British Airways abgebaut. Auch die anderen Airlines sollen verkleinert werden. Die Holdinggesellschaft Air France-KLM plant ebenfalls Tausende Stellenkürzungen. Die Piloten-Gehälter sind bereits deutlich gesunken.