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Spanien setzt Soldaten im Kampf gegen Coronavirus ein

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Spanien setzt Soldaten im Kampf gegen Coronavirus ein
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Angesichts rapide zunehmender Infektionszahlen setzt Spanien im Kampf gegen das Coronavirus nun auch das Militär ein.

Neben anderen Maßnahmen werde man das System zur Nachverfolgung der Infektionsketten mit 2000 Soldaten verstärken, teilte Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid mit.

Er mahnte zu "Wachsamkeit und Gelassenheit".

"Wir müssen die Kontrolle übernehmen und diese zweite Kurve so schnell wie möglich bezwingen. Wir haben das bereits einmal geschafft und werden es sicher wieder schaffen."

Sorgen bereitet vor allem die Situation in Madrid. Auf die Hauptstadt und den Großraum Madrid entfielen zuletzt ein Drittel aller innerhalb eines Tages in ganz Spanien gemeldeten Neuinfektionen - deutlich mehr als eintausend pro Tag.

Sánchez wies darauf hin, dass die einzelnen Regionen des Landes falls nötig bei der Zentralregierung die Ausrufung des Notstandes zur Eindämmung des Virus beantragen dürften.

Die Schulen sollen sich an eine maximale Klassengröße von 15 Schülern halten - statt bisher 28 bis 40 Schüler. Die Kinder und Jugendlichen müssen Maske tragen und weit auseinandersitzen.

In Spanien starben etwa 29.000 Menschen durch das Coronavirus.