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Paris: Maskenpflicht unter freiem Himmel

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Paris: Maskenpflicht unter freiem Himmel
Copyright  AP Photo/Paul White
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Wegen der Coronavirusgefahr sind in Spanien Masken für alle Schüler ab 6 Jahren obligatorisch, wenn sie im September in die Schule zurückkehren. Täglich wird die Körpertemperatur gemessen und sie müssen mindestens fünf Mal pro Tag die Hände waschen. Die Kinder und Jugendlichen sollen in kleinen Gruppen unterrichtet werden. So soll es einfacher werden, eine mögliche Ansteckung zurückzuverfolgen und beschränkte Quarantänen zu verhängen. Das Gesundheitsministerium meldete am Mittwoch landesweit 7.296 neue Coronavirus-Fälle, ohne Daten aus der Region Valencia.

In Frankreich ist der Beginn des Schuljahres ebenfalls ein Problem - aber die Regierung ist entschlossen, die Schulen nächste Woche wieder zu eröffnen ... mit Masken, die für alle Schüler und Lehrer obligatorisch sind - vom Kindergarten bis zur Hochschule.

Frankreich hat neben dem Département Bouches-du-Rhône und Paris 19 weitere zu einer Liste der "roten Zonen" hinzugefügt, in denen das Virus verstärkt zirkuliert. Das bedeutet, dass die lokalen Behörden strengere Regeln für Versammlungen und die Bewegungsfreiheit festlegen können. In ganz Paris gilt ab Freitag eine Maskenpflicht unter freiem Himmel.

Regierungschef Jean Castex: "Die Epidemie gewinnt an Boden, also müssen wir weiterhin massiv eingreifen. Zweifellos passiert seit diesem Sommer in Frankreich und anderswo etwas, was die Wissenschaftler nicht vorausgesehen haben."

In Deutschland soll in 15 der 16 Bundesländer künftig ein Mindestbußgeld von 50 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht gelten - nur Sachsen-Anhalt macht nicht mit.