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Waldbrände in Kalifornien - früher und verheerender als sonst

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Waldbrände in Kalifornien - früher und verheerender als sonst
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Mehr als 8.100 Quadratkilometer Land sind in diesem Jahr im US-Bundesstaat Kalifornien schon abgebrannt. Das entspricht etwa der halben Fläche Schleswig-Holsteins.

Zwei der drei größten Brände in der Geschichte des Bundesstaates befinden sich in der Nähe von San Francisco.

Die Waldbrandsaison hat in Kalifornien dieses Jahr früher sonst begonnen. Die Zerstörung übersteigt jetzt schon die gesamte Brandfläche des Jahres 2018, als in Kalifornien ebenfalls viele Waldbrände wüteten. Mehr als 14.000 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Am Wochenende hatten Rettungskräfte 214 Menschen mit Militärhubschraubern in Sicherheit gebracht. Sie waren auf einem Campingplatz in der Nähe des Mammoth Pool Reservoirs von den Flammen eingeschlossen worden. Zwei Menschen wurden schwer verletzt.

Im Kampf gegen die Brände ist in Teilen des US-Bundesstaates der Strom abgestellt worden. Kaliforniens größter Energieversorger PG&E startete am Montagabend mit einer vorsorglichen Abschaltung von Stromleitungen in besonders gefährdeten Gebieten. 172.000 Haushalte seien davon betroffen, teilte das Unternehmen mit. Damit solle das Risiko von Flächenbränden durch die unter Spannung stehenden Stromleitungen verringert werden.

Im Los Angeles haben während einer dreitägigen Hitzewelle Temperaturen bis 49,4 Grad Celsius geherrscht.

Seit dem 15. August gab es in Kalifornien 900 Waldbrände, viele davon ausgelöst durch Blitzeinschläge.

Bei den Feuern kamen acht Menschen ums Leben, mehr als 3.000 Gebäude wurden zerstört.