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München: Aufmarsch der Masken-Muffel

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Tausende Menschen haben sich auf der Münchner Theresienwiese versammelt, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren - bis zu 10.000, so Polizeischätzungen („SZ“). An die Corona-Regeln - Maskenpflicht und Abstand - hielten sich viele offenbar nicht. Schon kurz nach Beginn der Kundgebung forderte die Polizei – mit 1.400 Kräften im Einsatz - die Menschen auf, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, weil die Demo sonst aufgelöst werden müsse.

Zuvor war ein Protestzug durch die Innenstadt vom Veranstalter "Querdenken 089" vorzeitig abgebrochen worden, weil mehr als die zugelassenen 500 Teilnehmer gekommen waren und nach Polizeiangaben kaum jemand eine Maske trug.

Uwe Schnetter, Demonstrant:

"Ich bin gegen diese Corona-Maßnahmen, weil andere Virologen nicht gehört werden. Weil das also eine sehr einseitige Berichterstattung ist."

Eva, Demonstrantin:

"...weil wir jetzt kein Grundgesetz mehr haben, sondern ein Infektionsschutzgesetz.Und unter dem Deckmantel des Infektionsschutzgesetzes nimmt man uns alle Grundrechte weg."

WARSCHAU

Auch in Warschau demonstrierten mehrere hundert Menschen gegen die von der polnischen Regierung auferlegten Corona-Beschränkungen.

Die Demonstration "Schluss mit der Pandemie !, Genug der Lügen!" wurde vor allem von einem Verband organisiert, der sich gegen eine Impfpflicht ("Stop-NOP") ausspricht. Die Demonstranten marschierten vom Sitz des polnischen Parlaments durch das Zentrum der polnischen Hauptstadt zur Zentrale des öffentlich-rechtlichen Fernsehens TVP, das sie beschuldigen, Unwahrheiten über die Pandemie verbreitet zu haben.

su mit AFP