Musik von der Platte: "Himmel über Prohlis"

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Alphörner schallen von den höchsten Betonbergen, den Siebzehngeschossern, andere Blechbläser stehen auf mittlerer Höhe eines langgestreckten Zehngeschossers: Hochhäuser in Dresden-Prohlis haben die Dresdner Sinfoniker zu einem Projekt animiert

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Musik von der Platte – mal ganz anders: Alphörner schallen von den höchsten Betonbergen, den Siebzehngeschossern, andere Blechbläser stehen auf mittlerer Höhe eines langgestreckten Zehngeschossers: Hochhäuser in Dresden-Prohlis haben die Dresdner Sinfoniker in Corona-Zeiten zu einem Projekt animiert. Gemeinsam mit dem Societaetstheater, das seit Jahren für sommerliche Projekte im Stadtteil steht, haben sie sich ein besonderes Konzert ausgedacht.

Markus Rindt, Intendant der Dresdner Sinfoniker:

"Ich find's halt einfach auch toll, diese Instrumente an einen Ort zu bringen, wo sie eigentlich erst mal nicht hinzugehören scheinen. Man denkt immer, sie stehen auf 'ner Alm. jetzt stehen sie auf Hochhäusern. das ist erst mal ein ganz schöner Kontrast. aber es ist faszinierend, wie diese Instrumente von Dach zu Dach dann klingen und miteinander kommunizieren.

TROMPETEN VOM HOCHHAUSDACH

16 Alphörner, neun Trompeten und vier Tuben erklangen fast 50 Meter über dem Erdboden auf den Dächern von Hochhäusern. Schlagzeug und andere Schlaginstrumente standen auf einem Parkplatz über einem Einkaufszentrum.

Nadine und Mario aus Cottbus sind begeistert:

"Also wir hatten Gänsehaut vorhin schon. Es war toll. das zu sehen ist auch toll. Es ist eine schöne Atmosphäre."

"Wir sind totale Musikfans. Und ich bin auch total überwältigt, einfach von der Atmosphäre, von den Klang. Es passt einfach total super, Das ist einfach perfekt heute."

"HIMMEL ÜBER PROHLIS"

Manche Kritiker fanden bei manchen Stücken das Zusammenspiel wegen der weiten Entfernungen „klapperig und holprig.“ Bei dem eigens für Prohlis komponierten Stück des Münchner Komponisten Markus Lehmann-Horn »Himmel über Prohlis« umschwirre „ein wenig Urklang, ein wenig Pastorales den Beton“, schwärmt einer (Björn Kühnicke, „Musik in Dresden“).

su mit AP

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