EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Trotz hoher Infektionszahlen: Belgien lockert Maßnahmen

Belgiens Ministerpräsidentin Sophie Wilmes
Belgiens Ministerpräsidentin Sophie Wilmes Copyright Euronews
Copyright Euronews
Von Stefan Grobe
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die belgische Regierung kündigte an, einige Coronavirus-Maßnahmen zu lockern. So soll die Maskenpflicht nur noch an stark bevölkerten Orten, in Bahn und Bus, in Geschäften und im Kino Pflicht sein - obwohl die Infektionszahlen steigen

WERBUNG

Trotz weiterhin hoher Infektionsraten hat Belgien seine Coronavirus-Regelungen teilweise gelockert.

So sollen vom 1. Oktober an Gesichtsmasken nur noch an überfüllten öffentlichen Orten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Kinos Vorschrift sein.

Ministerpräsidentin Sophie Wilmes erklärte, die Quarantänezeit werde auf sieben Tage halbiert.

Die Menschen müssten lernen, mit dem Virus zu leben.

Einige Länder hätten strengere Maßnahmen ergriffen, etwa Spanien, so Wilmes.

Aus diesem Grund müsse auch Belgien wachsam bleiben.

Die Pandemie sei noch n icht vorbei.

Die Coronavirus-Zahlen steigen in Belgien - in der vergangenen Woche gab es eine Zunahme um 65 Prozent.

Dies spiegelt sich in der sogenannten Fünfer-Blase wieder, wonach jede Familie nur mit fünf Außenstehenden Kontakt haben darf.

Derzeit rieten die Experten zur Beibehaltung dieser Regelung, so Wilmes.

Mit diesen fünf Menschen dürfe eine Familie sozialen Kontakt halten.

Dies seien Menschen, mit denen man den Sicherheitsabstand nicht wahren müsse.

Zugleich wird von diesem Freitag an das bislang geltende Reiseverbot aufgehoben.

Stattdessen gibt es die Empfehlung, nicht zu reisen.

Weitere Quellen • Christopher Pitchers

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Corona auf Wahlkampfreise: US-Präsident Biden muss sich isolieren

Covid-Krise: Ex-Premier Johnson entschuldigt sich für "Schmerzen und Verluste"

Maske ab: Slowenien erstattet tausende COVID-Bußgelder