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FC Bayern München gewinnt Supercup im Corona-Hotspot Budapest

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Von Ronald Krams
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Während Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge die UEFA lobt, hat der Chef des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery das Finale scharf kritisiert. Für ihn ist die Austragung des Spiels ein verheerendes Zeichen mangelnder sozialer Verantwortung

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Der FC Bayern München hat nach dem Triple auch den europäischen Supercup gewonnen. Einen Monat nach dem Champions-League-Triumph setzte sich die Mannschaft von Trainer Hansi Flick in Budapest mit 2:1 nach Verlängerung gegen den Europa-League-Sieger FC Sevilla durch. Goretzka und Martínez trafen für den Rekordmeister.

Das umstrittene Finale im Corona-Hotspot Budapest sorgt für Kopfschütteln. Eigentlich darf aus dem Ausland zurzeit niemand nach Ungarn einreisen, doch für das Spiel wurde eine Ausnahme gemacht. Kritiker sprechen von einem unüberschaubaren Risiko.

"Sechs Monate lang gab es keine internationalen Fußballspiele, bei denen Zuschauer zugelassen waren. Für die ungarische Regierung war es ein wichtiges Ereignis und die UEFA wollte ein Testspiel mit Zuschauern. Die Infektionsraten sind in Ungarn sprunghaft angestiegen, aber das hat nichts geändert".

Nach Angaben der UEFA waren rund 15.500 Zuschauer im Stadion, nur jeder dritte Platz war belegt. Vor dem Eintritt ins Stadion wurde die Körpertemperatur der Besucher gemessen, außerdem galt im Stadion Maskenpflicht.

"Die Gefahr ist da, die Menschen sind davon betroffen. Aber das kann uns nicht davon abhalten, unser Team zu unterstützen. Es ist eine einmalige Gelegenheit".

Es bleibt abzuwarten, welche gesundheitlichen Folgen die Begegnung für Spieler und Zuschauer nach sich zieht.

Während Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge die UEFA lobt, hat der Chef des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery das Finale scharf kritisiert. Für ihn ist die Austragung des Spiels ein verheerendes Zeichen mangelnder sozialer Verantwortung.

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