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Covid-19: Proteste in London, verschärfte Lage in Madrid

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Madrid
Madrid   -   Copyright  Manu Fernandez/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Großbritannien

In London haben Tausende Menschen gegen die verschärften Maßnahmen der britischen Regierung zur Bekämpfung der Coronavirus Pandemie protestiert. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Premierminister Boris Johnson hat eine Erhöhung der Gelder für die WHO um 30 Prozent angekündigt. In seiner Video-Ansprache bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung forderte er mehr Einigkeit im Kampf gegen das Coronavirus.

"Wir haben es alle mit dem gleichen Feind zu tun, mit dem gleichen winzigen Gegner, der jeden auf ganz ähnliche Weise bedroht. Aber die Mitglieder der UNO führen immer noch 193 getrennte Kampagnen, als ob jedes Land einer andere Spezies angehört".

Frankreich

In Frankreich hat die Zahl der Neuinfektionen die Schwelle von 16 000 neuen Fällen überschritten, ein Rekordwert. Frankreich registrierte bisher über 31 500 Todesfälle. In Marseille gelten strenge neue Coronabeschränkungen. Restaurants und Bars in der Region müssen erneut schließen.

Deutschland

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat den höchsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter über 2500 neue Infektionen, wie das Robert Koch-Institut bekannt gab.

Spanien

In Spanien fordern Gesundheitsexperten einen Lockdown der Hauptstadt. Sie halten die neuen Maßnahmen der Regionalregierung zur Eindämmung der drastisch steigenden Corona-Zahlen in Madrid für unzureichend und unwirksam.

Die konservative Regionalregierung der spanischen Hauptstadt hat den Rat der linken Zentralregierung missachtet, fast ganz Madrid abzuriegeln. Stattdessen ordnete sie nur die Ausweitung bestehender Beschränkungen der Bewegungsfreiheit von 37 auf 45 Gebiete an.

Die Stadtregierung befürchtet, dass die Wirtschaft durch einen neuen Lockdown wie im Frühjahr völlig in die Knie gehen könnte. Aus Spanien werden mehr als 715 000 Corona-Infektionen und mehr als 31 000 Todesopfer gemeldet.