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US-Präsident gibt Stimme ab: "Für einen Mann namens Trump"

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Von Euronews mit dpa
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In einer Bibliothek in Florida, wo Donald Trump seinen offiziellen Wohnsitz hat, gab er seinen Stimmzettel vorzeitig ab
In einer Bibliothek in Florida, wo Donald Trump seinen offiziellen Wohnsitz hat, gab er seinen Stimmzettel vorzeitig ab   -   Copyright  Evan Vucci/AP
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Zehn Tage vor der Präsidentenwahl in den USA hat Amtsinhaber Donald Trump die Möglichkeit der vorzeitigen Stimmabgabe genutzt.

Er gab seinen Stimmzettel in einer Bibiliothek in West Palm Beach in Florida ab und sagte anschließend zu wartenden Reportern: "Es ist eine Ehre, an der Abstimmung teilzunehmen, es ist eine Ehre, in dieser großartigen Gegend zu sein, die ich so gut kenne. Und wir werden heute drei Stopps machen, große Stopps, große Kundgebungen, drei große Stopps. Menschenmassen sind noch nie...ich glaube nicht, dass es jemals so etwas gegeben hat, diesen überwältigenden Geist. Ich habe gehört, dass wir in Florida sehtr gut unterwegs sind, und es geht uns sehr gut, wie ich höre. Also vielen Dank, und sie werden heute sehr beschäftigt sein, denn wir werden sie hart arbeiten lassen".

Frage eines Reporters: "Herr Präsident, für wen haben Sie heute gestimmt?"

Trump: "Ich habe für einen Mann namens Trump gestimmt. Ich danke Ihnen allen vielmals."

Trump: Briefwahl "könnte nie so sein"

Trump behauptet seit Monaten, dass durch die Stimmabgabe per Post die Gefahr von Wahlfälschungen steige, ohne dafür Belege zu präsentieren. Auch in Florida wandte er sich wieder gegen die Briefwahlmöglichkeit und warb für die persönliche Stimmabgabe vor Ort:

_"Es war sehr sicher, viel sicherer, als wenn man einen Stimmzettel verschickt, das kann ich Ihnen sagen. Alles war sehr streng. Genau nach den Regeln. Wenn Sie Ihren Stimmzettel per Post senden, könnte es nie so sein."
_

Anschließend standen Wahlkampfauftritte in den drei Bundesstaaten North Carolina, Ohio und Wisconsin auf dem Präsidenten-Programm.

Rund 56 Millionen Wahlberechtigte haben in den USA bereits ihre Stimme abgegeben, das deutet Analysten zufolge auf eine historisch hohe Wahlbeteiligung hin. Bis zum 3. November könnte noch die eine oder andere Million dazukommen. Vor vier Jahren gab es insgesamt 47 Millionen Frühwähler.