Oppositioneller Leopoldo López flieht außer Landes

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Der venezolanische Oppositionelle Leopoldo López hat die spanische Botschaft in Caracas verlassen und ist außer Landes geflohen.

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Der venezolanische Oppositionelle Leopoldo López hat die spanische Botschaft in Caracas verlassen und ist außer Landes geflohen, wie die Partei des 49-Jährigen mitteilte. 

Lopez wolle "neue Aktionen im Kampf für die Freiheit Venezuelas" anstoßen, so seine Partei.

Lopez habe sich freiwillig dazu entschieden, die Botschaft zu verlassen, so das spanische Außenministerium. Wie es ihn gelang, aus dem streng bewachten Gebäude zu fliehen, ist bisher nicht klar. 

Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaido twitterte an Präsident Nicolas Maduro, dieser habe nichts unter Kontrolle. Lopez werde seinen Kampf aus dem Exil weiter führen.

Einige Medien berichteten unter Berufung auf López' Vater Leopoldo López Gil, der die konservative spanische Volkspartei (PP) im Europaparlament vertritt, dessen Sohn habe bereits am Freitag heimlich die Grenze nach Kolumbien überquert und sei auf dem Weg nach Spanien.

Der Oppositionelle war 2014 nach Protesten gegen die Maduro-Regierung verhaftet worden. Lopez wurde für den Tod dreier Demonstranten verantwortlich gemacht. 2017 wurde er in den Hausarrest verlegt und 2019 von aufständischen Soldaten befreit. Nach einem gescheiterten Umsturzversuch suchte er Zuflucht in der spanischen Botschaft.

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