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Islamistischer Anschlag in Wien: Zahl der Ermordeten steigt auf vier

Polizisten in Wien.
Polizisten in Wien. Copyright Ronald Zak/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Ronald Zak/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Von Euronews mit dpa, AP
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Die Zahl der Todesopfer des islamistischen Anschlags von Wien ist auf vier gestiegen. Zahlreiche Menschen sind verletzt, haben Schuss- und Stichwunden. Ob es außer dem getöteten Angreifer noch weitere Täter gibt, ist unklar.

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Islamistischer Terror mitten in Wien: Mindestens vier Menschen sind bei der Attacke gestern Abend ermordet worden. Zwei Männer, zwei Frauen, so Innenminster Karl Nehammer. Dutzende sind verletzt, haben Schuss- und Stichwunden. Unter ihnen ist auch ein Polizist. Sieben schweben in Lebensgefahr.

Ein Angreifer wurde von der Polizei erschossen. Innenminster Nehammer sagte: "Der ausgeforschte Täter war mit einem Sprengstoffgürtel, der sich als Attrappe herausgestellt hat, und mit einem Sturmgewehr schwer bewaffnet. Der Attentäter war ein Sympathisant der Terrormiliz IS. Derzeit finden intensive Ermittlungen und Maßnahmen, die ich aufgrund ermittlungstaktischer Details nicht beschreiben kann, im Umfeld des Täters statt."

Ob es noch mehr Täter gibt, ist unklar. Mehrere Personen wurden festgenommen, die Wohnung des getöteten Hauptverdächtigen durchsucht.

Laut Florian Klenk, dem Chefredakteur des Magazins Falter handelt es sich bei ihm um einen in Wien geborenen, 20 Jahre alten Mann mit albanischen Wurzeln. Er soll vom Verfassungsschutz beobachtet worden sein. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es noch nicht.

Nach Angaben der Polizei gab es sechs Tatorte, einer davon neben einer Synagoge. Jüdische Einrichtungen in Wien und anderen Städten wurden vorsichtshalber heute geschlossen. Rund 1000 Polizisten sind derzeit in Wien im Einsatz. Auch Deutschland und Ungarn haben angeboten, mit Spezialkräften, etwa der GSG9, auszuhelfen. 

In den vergangenen Tagen haben Islamisten in mehreren Ländern zugeschlagen. Besonders hart wurde zuletzt Frankreich getroffen.

Weitere Quellen • Orf.at, Standard.at

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