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Kurz vor Schluss: England am letzten Abend vor dem Lockdown

Kurz vor Schluss: England am letzten Abend vor dem Lockdown
Copyright Matt Dunham/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Andrea Büring mit dpa
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Überfüllte Terrassen und Shoppingmalls. Die Menschen in England genießen die Stunden vor dem zweiten Lockdown.

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Seit diesem Donnerstag ist in England der zweite Lockdown in Kraft getreten. Dort müssen Restaurants, Theater und Konzertsäle, Freizeiteinrichtungen und Sportzentren bis zum 2. Dezember geschlossen bleiben. Auch der Handel ist weitgehend eingeschränkt. Nur Supermärkte und andere als notwendig eingestuften Geschäfte dürfen noch öffnen.

Feiern bis zum Schluss

In vielen englischen Städten feierten die Menschen in den Straßen, bevor der Lockdown begann. Nach einer Massenschlägerei in Südengland nahm die Polizei von Sussex zwei Personen fest.

Doch in den meisten Städten blieb es ruhig.

"Ich wollte die letzte Nacht in vollen Zügen genießen und ausgehen. Ich habe viele Freunde, die im Gastgewerbe arbeiten. Sie tun mir leid, weil sie keine Arbeit haben werden. Deshalb müssen wir das beste aus der Situation machen und unsere letzte Nacht genießen, bevor wir wieder dicht machen", sagt eine Frau, die auf einer Terrasse ein Pint genießt.

Ein Mann auf dem Nachhauseweg freut sich über den gelungen Abend. "Ja, es war toll", sagt er. "Es hilft natürlich, dass es das letzte Mal ist, daher wissen alle, dass man sich dringend noch mal treffen muss."

Viele Menschen zog es ein letztes Mal zum Shoppen auf die Einkaufsstraßen und in die Malls. Viele - zuviele - Berührungspunkte, wodurch wohl die Infektionsrate in den kommenden Tagen in die Höhe schnellen wird.

Alarmierende Zahlen

In den vergangenen zwei Wochen zählte Großbritannien mit seinen rund 68 Millionen Einwohnern laut EU-Seuchenbehörde ECDC rund 470 Fälle pro 100 000 Menschen. Premierminister Boris Johnson wird vorgeworfen, zu spät und falsch auf die Corona-Krise reagiert zu haben.

Während der ersten Covidwelle im Frühjahr zählte Großbritannien bereits zu den am schwersten getroffenen Ländern.

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