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"Mein tapferer Freund": Thunberg verabschiedet Vendée-Globe-Teilnehmer

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"Mein tapferer Freund": Thunberg verabschiedet Vendée-Globe-Teilnehmer
Copyright  Photo : Jacques Brinon (AP)
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Erst als der Nebel sich gelichtet hatte, konnte vor der französischen Atlantikküste mit knapp anderthalb Stunden Verspätung der Startschuss für den Vendée Globe fallen, die anspruchsvollste Einhand-Segelregatta der Welt.

27 Männer und eine Rekordzahl von sechs Frauen konnten dann in Les-Sables d` Olonne endlich Hand an die Pinne legen.

Die übliche bunte Auslaufparty mit Zuschauermassen fiel aufgrund der Lockdown-Beschränkungen in Frankreich ins Wasser.

Über die Häfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Debütanten bei der Weltumrundung. Auch der Hamburger Boris Herrmann.

Den 39-jährigen Skipper der Seaexplorer begleiteten beste Wünsche von Greta Thunberg. Herrmann hatte die schwedische Klimaaktivistin im vergangenen Jahr souverän über den Großen Teich nach New York geschippert.

Auch der monegassische Fürst Albert II. verabschiedete sich von Herrmann. Der Deutsche wirbt mit seinem Team Malizia für die Umweltstiftung des Monarchen.

Herrmann wird während des Törns Meeresdaten sammeln und diese zur Erforschung der Folgen des Klimawandels Wissenschaftlern zur Verfügung stellen.

Einer der Favoriten ist Alex Thompson. Nach einem dritten und einem zweiten Rang bei den vergangenen beiden Ausgaben will sich der Brite jetzt in der Siegerliste verewigen.

2016/17 benötigte der Franzose Armel Le Cleac'h 74 Tage für die Weltreise. Wer das Zeitlimit von 163 Tagen nicht einhält, wird disqualifiziert. Im Schnitt beendet nur jeder zweite Solo-Skipper die Regatta.