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Terrorangriff in Mosambik: 50 Dorfbewohner enthauptet

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Von Euronews
Militärpolizei in Mosambik (ARCHIV)
Militärpolizei in Mosambik (ARCHIV)   -   Copyright  Tsvangirayi Mukwazhi/AP
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In Mosambik sind zahlreiche Menschen offenbar durch islamistische Terrorgruppen enthauptet worden. Mosambikanische Medien wie Pinnacle News berichten von etwa 50 grausamen Morden. Die Polizei des Distrikts Mueda hat erklärt, dass die Leichen der getöteten Bewohner in einem Waldstück gefunden wurden.

Bewaffnete Gruppen, die sich offenbar mit Lebensmitteln versorgen wollten, sollen die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes Muatide angegriffen und deren Häuser niedergebrannt haben. Dann seien Dutzende Menschen im Fußballstadion enthauptet worden.

Ende Oktober waren der Polizei zufolge bei einem Einsatz von Sicherheitskräften in der Unruheprovinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks 108 Rebellen getötet.

In Cabo Delgado gibt es seit drei Jahren brutale Angriffe von islamistischen Rebellen. In der von Armut geprägten Region nutzen Terrorgruppen wie der IS vermehrt die Unzufriedenheit der Bewohner.

Im Kampf gegen die Rebellion beobachten Menschenrechtsgruppen Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte. Dies und die Vernachlässigung der Provinz durch die nationale Regierung befeuern Experten zufolge die Rebellion.

Jüngst wurden in Cabo Delgado große Gasvorkommen entdeckt, die erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes im Südosten Afrikas beitragen könnten. Allerdings ist fraglich, inwiefern die örtliche Bevölkerung davon profitieren würde.