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In großen Schritten Richtung No-Deal-Brexit: Ein Abkommen ist nicht in Sicht

Von Euronews mit dpa, AFP, AP
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Brexit-Unterhändler Frost und Barnier.
Brexit-Unterhändler Frost und Barnier.   -   Copyright  ebs
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Ein Handelsabkommen zwischen EU und Großbritannien ist nach wie vor nicht in Sicht. Und die Zeit wird immer knapper. Noch rund fünf Wochen bleiben, um einen No-Deal-Brexit abzuwenden. Wichtige Hürden sind nicht überwunden, etwa das Thema Fischereirechte. Der britische Premier Boris Johnson will seinen Kurs nicht ändern.

Er sagte: "Unsere Position zur Fischerei hat sich nicht geändert. Wir werden nur vorankommen, wenn die EU die Realität annimmt, dass wir in der Lage sein müssen, den Zugang zu unseren Gewässern zu kontrollieren, und es ist sehr wichtig, das jetzt zu unterstreichen."

Von der EU hieß es, man wolle Planbarkeit und Garantien für die eigenen Fischfangflotten. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte im Parlament: "Die wichtigen Themen für die europäische Seite sind Fragen der gleichen Wettbewerbsbedingungen und der Fischerei.

Angesichts der wenigen Zeit, die wir noch haben, wer wir alles tun, um ein Abkommen zu erreichen. Wir sind auch offen für kreative Lösungen, aber wir sind nicht bereit, die Integrität des Binnenmarktes in Frage zu stellen."

Die großen Fraktionen im Europaparlament mahnten, dass das Parlament genug Zeit bekommen müsse, um einen möglichen Deal noch eingehend zu prüfen. Großbritannien ist zwar bereits im Januar aus der EU ausgeschieden. Aber erst Ende dieses Jahres verlässt das Land auch Binnenmarkt und Zollunion. Ein Handelspakt soll Zölle und Handelshemmnisse verhindern.