Großbritannien startet Impfmarathon

Großbritannien startet Impfmarathon
Copyright AP Photo/Frank Augstein, Pool
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Zuerst werden seit diesem Dienstag in Großbritannien ältere Menschen geimpft. In einem zweiten Schritt folgen Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

WERBUNG

In Großbritannien haben die erste Impfungen gegen SARS-CoV-2 begonnen. 800.000 Menschen über 80 Jahre werden bei dieser ersten Welle berücksichtigt. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten sind der Pandemie in Großbritannien besonders viele Menschen zum Opfer gefallen. 

Als erstes wurde eine 90-Jährige geimpft, die auch anderen zu diesem Schritt rät:

Ich würde den Menschen sagen "Macht es auch". Die Impfung ist umsonst und das beste, was uns in diesen Zeiten passiert. Wenn ICH es kann, könnt IHR es auch. Es ist eine schreckliche Krankheit, die wir loswerden wollen. Da ist jede Hilfe recht.
Margaret Keenan
erste britische Impfempfängerin

Nach den älteren Menschen können sich als nächstes die Mitarbeiter des Gesundheitswesens impfen lassen. Premier Boris Johnson zeigte sich vorsichtig optimistisch.

Überall in Großbritannien haben sich seit heute Morgen Menschen in Schottland, Nordirland, Wales und England zum ersten Mal impfen lassen. Das wird die Lage langsam entschärfen. Ich sage bewusst langsam, denn wir sind noch lange nicht am Ende. Wir haben das Virus noch nicht besiegt!
Boris Johnson
britischer Premierminister

Andere EU-Staaten wollen in den kommenden Wochen nachziehen. Auch in Deutschland sollen die ersten Impfdosen vielleicht noch im Dezember, spätestens aber im kommenden Jahr bereit stehen. Einer Umfrage von Infratest dimap zufolge wollen sich 37 Prozent der Befragten auf jeden Fall, 34 Prozent wahrscheinlich und 29 Prozent auf keinen Fall impfen lassen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Eiskalte Fracht: Impfstoff von Pfizer/BioNTech in London eingetroffen

94-jährige Strick-Oma sucht neues Zuhause für ihre gestrickten Wahrzeichen

Bettwanzen und König Charles: Opfer russischer Desinformationskampagnen