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Härterer Lockdown deutschlandweit?

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Von Euronews
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Bundesgesundheitsminsiter Jens Spahn
Bundesgesundheitsminsiter Jens Spahn   -   Copyright  Markus Schreiber/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved

Bund und Länder wollen am Sonntagvormittag über strengere Corona-Maßnahmen beraten. Erwartet wird eine Entscheidung über einen bundesweiten harten Lockdown.

Zuletzt schnellten die Zahlen der Neuinfektionen und der Toten in die Höhe: Von Donnerstag auf Freitag steckten sich mehr als 6.000 Menschen neu mit Sars-CoV-2 an. Insgesamt sind 29.875 Menschen infiziert und 598 Todesfälle nach einer Covid-Erkrankung wurden binnen 24 Stunden verzeichnet.

Sehr hohe Zahlen, die den Druck auf die Spitzen von Bund und Ländern vergrößern.

Das Virus nimmt nur bedingt Rücksicht darauf, ob wir alle schon unsere Weihnachtseinkäufe fertig haben oder nicht. Und deshalb braucht es ohne Zweifel auch bundesweit einheitlich zusätzliche Maßnahmen, besser früher als später.
Jens Spahn
Bundesgesundheitsminister

Dass man sich deutschlandweit auf eine gemeinsame strenge Linie einigt, scheint angesichts der alarmierenden Situation möglich.

Einige Bundesländer wie Sachsen und Bayern haben bereits verschärfte Maßnahmen verhängt.

Wir müssen das Land für die nächsten Wochen runterfahren. Einige hatten immer gesagt, zwischen Weihnachten und Neujahr, das ist eindeutig zu wenig. Das hätte überhaupt keine Wirkung. Wir sind in einer gefährlichen Situation wie noch nie.
Markus Söder
bayerischer Ministerpräsident

Zwar verzeichnet die Bundesrepublik insgesamt weniger Tote als Länder wie Großbritannien, Frankreich oder Spanien. Aber die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 14 Tagen ist in Deutschland viel höher als dort.