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Winterwonne und Unfallserien: Schneesturm zieht über US-Ostküste

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Vor der Skyline von Manhattan türmen sich meterhohe Schneemassen
Vor der Skyline von Manhattan türmen sich meterhohe Schneemassen   -   Copyright  Seth Wenig/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Weite Teile der amerikanischen Ostküste liegen unter einer dichten Schneedecke. Was in Manhattan noch wie Winter-Wonne wirkte, mit Schlittenfahrten im Central Park und Ski-Langlauf am Times Square, entwickelte sich anderenorts zu echten Problemen.

Schlechtwetterwarnungen gelten von Maine bis South Carolina. Örtlich fielen zwischen zehn und 30 Zentimeter Schnee pro Stunde. Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo mahnte alle Bürgerinnen und Bürger, von nicht notwendigen Aufenthalten im Freien und Reisen Abstand zu nehmen.

Allein im Staat New York ereigneten sich binnen weniger Stunden 600 Verkehrsunfälle und 9.000 Stromausfälle. Mehrere Menschen kamen bei wetterbedingten Unfällen ums Leben.

Weiter nördlich in Boston in Staat Massachusetts wurde wegen des Durchzugs des ersten Schnesturms der Saison sogar der Notstand ausgerufen. Hunderte Schulen schlossen, etliche Flüge mussten annulliert werden.

Der Wintereinbruch könnte nach Einschätzung mehrere Behörden auch den Beginn der Massenimpfungen gegen das Coronavirus, Paketauslieferungen und den Reiseverkehr vor den Feiertagen behindern.