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Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen: Schnee legt Norditalien lahm

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Zwanzig Zentimeter in einer Nacht - das hat Mailand lange nicht mehr erlebt.
Zwanzig Zentimeter in einer Nacht - das hat Mailand lange nicht mehr erlebt.   -   Copyright  Claudio Furlan/LaPresse via AP
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Starke Schneefälle haben im Norden Italiens Bäume entwurzelt für Dutzende Feuerwehreinsätze gesorgt. Wie hier in Mailand fiel in vielen Städten in der Nacht bis zu 20 Zentimeter Schnee und sorgte für Chaos auf den Straßen. Eine Frau wurde in Mailand von einem umstürzenden Mast verletzt. Es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass im Flachland in Italien wieder soviel Schnee fiel.

In den Regionen Lombardei, Piemont und Ligurien seien die Einsatzkräfte mehr als 150 Mal ausgerückt, teilte die Feuerwehr. Polizei und Zivilschutzbehörde mahnten zur Vorsicht und rieten dazu, das Autofahren möglichst zu vermeiden oder mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren.

Im Süden Italiens gab es heftigen Sturm. In der Stadt Sassari auf Sardinien starb ein Feuerwehrmann, als er einen Strommast sichern wollte In Rom wurde ein Mann verletzt, als ein Baum umfiel.

Die Aussichten für die kommenden Tage versprechen kaum Besserung. Vor allem der Norden Italiens wird neuen Wind und neuen Schnee abbekommen, erwarten Metereologen.