Portugal übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

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Von Euronews mit dpa, EFE
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Portugal übernimmt zum vierten Mal die EU-Ratspräsidentschaft: Beziehungen zu Afrika stärken

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Portugal übernimmt am ersten Januar die EU-Ratspräsidentschaft. Deutschland hatte seit dem 1. Juli 2020 für ein halbes Jahr den Vorsitz der 27 EU-Staaten gehabt. Diesen Freitag ist Portugal an der Reihe. Die Portugiesen machen das schon zum vierten Mal.

Die 27 EU-Länder wollen sich zusammen auf eine grüne Wirtschaft zubewegen, doch leicht wird dies nicht.

Die Europäische Union steht in ihrer Geschichte vor einer Reihe beispielloser Herausforderungen wie dem Brexit oder der Coronavirus-Pandemie.

Der portugiesische Außenminister Augusto Santos Silva erklärte: "Was die inneren Angelegenheiten angeht, so wollen wir zu einem sozialen Europa beitragen. Was die äußeren Angelegenheiten angeht, so werden wir die politischen und wirtschaftlichen Gespräche mit Indien wiederaufnehmen und die Beziehungen zu Afrika stärken."

Als Portugal 2007 die Präsidentschaft innehatte, war Lissabon Gastgeber eines Europa-Afrika-Gipfels.

Jetzt ist geplant, die beiden Kontinente wieder näher zusammenzubringen.

Der Außenminister: "In die Zeit unserer Präsidentschaft wird wahrscheinlich die Unterzeichnung des Cotonou-Folgeabkommens fallen. Das ist eine große Sache zwischen der EU und Ländern aus der Karibik, dem pazifischen Raum und Subsahara-Afrika. Und wir wollen wieder einen Europa-Afrika-Gipfel vorbereiten."

Portugal muss sich vor allem um die laufende Impfkampagne gegen das Coronavirus kümmern.

Unter portugiesischem Vorsitz wird es darum gehen, wie die Corona-Hilfen ausgezahlt werden.

Außerdem reicht Deutschland die ungelöste Frage der EU-Migrationspolitik an Portugal weiter.

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