Trumps letzte Tage im Amt: Furcht vor Gewalt und Rücktritt

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Von euronews
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In den USA zieht die Stürmung des Kapitols in der letzten Woche der Amtszeit von Präsident Donald Trump weitere Kreise.

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In den USA zieht die Stürmung des Kapitols in der letzten Woche der Amtszeit von Präsident Donald Trump weitere Kreise: Die Sicherheitsvorkehrungen um das Parlamentsgebäude in Washington wurden verschärft, die Nationalgarde zur Verstärkung herangezogen. Das Gelände um das Weiße Haus, die sogenannten National Mall, wurde abgesperrt. Dort wird am Mittwoch Trump-Nachfolger Joe Biden ins Amt eingeführt. Die Sicherheitsbehörden befürchten weitere Ausschreitungen durch gewaltbereite Trump-AnhängerInnen.

Unterdessen kündigte Gesundheitsminister Alex Azar an, am Tag der Amtseinführung Bidens zurück zu treten. In einem Brief an Trump verurteilte er die Stürmung des Kapitols als Angriff auf die Demokratie. Die Rhetorik nach der Wahl drohe die Errungenschaften der Regierung in ein schlechtes Licht zu rücken.

Drei Hinrichtungen in einer Woche

In Terre Haute in Indiana wurde die letzte Hinrichtung in Trumps Amtszeit durchgeführt. Ein Mann, der 1996 drei Frauen ermordete, wurde per Giftspritze hingerichtet. Die US-Bundesregierung vollzog seit Juli 13 Todesstrafen, davon drei in dieser Woche. Unter Trump wurden damit so viele Menschen hingerichtet wie seit über 120 Jahren nicht mehr. Die Nachfolgeregierung ist gegen die Todesstrafe.

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