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Trumps Rückkehr ins Rampenlicht

Von Julika Herzog mit dpa
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Trumps Rückkehr ins Rampenlicht
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Er ist wieder da: Der frühere US- Präsident Donald Trump hat sich mit einer kämpferischen Rede auf der politischen Bühne zurückgemeldet, bei der Konferenz CPAC, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten in Florida.

TRUMP KOKETTIERT MIT ERNEUTER KANDIDATUR

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit dem Machtwechsel im Weißen Haus hat der 74-Jährige eine Kandidatur bei der Wahl 2024 offengelassen und wurde vom Publikum bejubelt.

"Vermisst ihr mich schon? Ich stehe heute vor Ihnen, um zu erklären, dass die unglaubliche Reise, die wir vor vier Jahren zusammen begonnen haben, noch lange nicht vorbei ist."

TRUMP GREIFT BIDEN AN

Trump bleibt wegen seiner Reaktion auf den Sturm des Kapitols am 6. Januar durch seine Anhänger immer noch aus den sozialen Medien verbannt. Auf seiner 90-minütigen Rede in Florida teilte er jedoch wieder schnell gegen seinen Nachfolger und die jetzige US-Regierung aus: "Biden hatte den katastrophalsten ersten Monat eines Präsidenten in der modernen Geschichte, das ist wahr. Die Biden-Regierung hat bereits bewiesen, dass sie gegen Jobs, gegen Familien, gegen Grenzen, gegen Energie, gegen Frauen und gegen Wissenschaft ist."

TRUMP SIEHT SICH WEITER ALS WAHLSIEGER

Trump stellte sich auch erneut als rechtmäßiger Sieger der Präsidentschaftswahl dar, was nicht der Wahrheit entspricht: "Wir hatten bei der zweiten Wahl ein noch besseres Ergebnis als bei der ersten und ihr wisst: ich habe die erste Wahl gewonnen und wir haben die zweite gewonnen! Es ist irgendwie seltsam: wie haben wir das gemacht, wir haben es viel besser gemacht beim zweiten Mal! Welch eine Schande für unser Land!"

RICHTUNGSSTREIT ENTZWEIT DIE REPUBLIKANER

Die Stimmung bei den Anhängern Trumps, sowohl dric nnen bei der Konferenz, als auch draußen war gut. Während die Partei gespalten ist - immerhin haben 10 Republikaner im vergangenen Monat für ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen ihn gestimmt - bleibt Trump bei seiner Wählerbasis äußerst beliebt.

Eine Trump-Anhängerin erklärt: "Dies ist ein Feiertag für die 'Trumpers' der Welt. Es ist eine Bewegung, die nicht gestoppt oder ausgebremst werden kann. Es ist uns egal, wer gerade im Amt ist. Wir wollen unseren Präsidenten unterstützen. Wir lieben ihn und er hat großartige Arbeit geleistet."