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Corona in Europa: Chinesische Impfdosen für Serbien und Home Office für Schweizer Soldaten

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Corona in Europa: Chinesische Impfdosen für Serbien und Home Office für Schweizer Soldaten
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Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Serbien eine Million Dosen des Impfstoffs des staatlichen chinesischen Pharmakonzerns Sinopharm erhalten. Präsident Aleksandar Vucic und weitere Offizielle nahmen die Lieferung am Samstag am Flughafen in Belgrad in Empfang. 500.000 Menschen können damit geimpft werden. Der Start der Kampagne läuft in Serbien jedoch schleppend: In dem 7-Millionen-Land haben sich bisher rund 200.000 Menschen für eine Impfung registriert.

Spanien: Zweite Impfdose wird verabreicht

In Altersheimen in Spanien läuft unterdessen die Verabreichung der zweiten nötigen Impfdose an. In dem Land wurden bisher fast 770.000 Spritzen mit den Vakzinen gesetzt. Das Land verzeichnete am Freitag mit über 40.000 Neuinfektionen einen Rekord seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Toten war mit 235 aber relativ niedrig.

Bis zum Sommer sollen 70 Prozent der 47 Millionen Spanierinnen und Spanier geimpft sein.

"Wir sind sehr froh darüber, dass wir bei den Impfungen diese Phase erreicht haben und gut vorankommen", so Rosa Vilanova, Leiterin eines Altenheims in Katalonien. "Wir sind auch dankbar und hoffen, dass wir nicht nur die Bewohner der Altenheime sondern auch den Rest der Bevölkerung impfen können, besonders Pfleger. Denn natürlich müssen wir Immunität erreichen."

Italien: Südtirol hört nicht auf Rom

In Italien wurden bereits über eine Million Impfdosen verabreicht. Trotzdem wurden in vielen Regionen die Einschränkungen verschärft: Die strengsten Regeln gelten in der Lombardei, Sizilien und Südtirol. Die Regierung in dem mehrheitlich deutschsprachigen Landesteil ist damit allerdings nicht einverstanden und widersetzte sich den Anordnungen aus Rom. Das Reisen zwischen den Regionen ist in Italien nur in bestimmten Fällen erlaubt.

Und auch in Österreich gibt es keine Lockerungen. Die Regierung verschärfte den Lockdown, der eigentlich am 25. Januar enden sollte, um zwei Wochen bis zum 7. Februar. Bundeskanzler Sebastian Kurz begründete die Verlängerung damit, dass sich die Lage mit der Ankunft der ansteckenderen Virusmutationen in Österreich deutlich verschärft habe. "Wir sind uns bewusst, dass es für viele Unternehmer, Eltern, Kinder, für alle ein düsterer Ausblick auf die nächsten Wochen ist", so Kurz bei einer Pressekonferenz in Wien. "Aber wir haben alle nichts davon, für eine Woche oder für zehn Tage aufzusperren und dann sofort wieder mit dramatischen Infektionszahlen zumachen zu müssen."

In der Schweiz beginnt der Militärdienst am Montag für Tausende Wehrdienstleistende eher ungewöhnlich: Sie sollen drei Wochen zu Hause trainieren, angeleitet von einer speziellen App. Erst am 8. Februar soll die Ausbildung wieder gemeinsam in der Kaserne fortgesetzt werden.