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Schweiz kurz vor dem Lockdown: Schlangen vor den Läden, Gedränge beim Ski

Schlangen vor den Geschäften in Lausanne in der Schweiz vor dem Lockdown
Schlangen vor den Geschäften in Lausanne in der Schweiz vor dem Lockdown   -   Copyright  LAURENT GILLIERON/AP
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Am Montag, den 18. Januar, beginnt in der Schweiz der Lockdown zum Eindämmen der Corona-Pandemie. Bevor die Kaufhäuser und andere nicht essenzielle Geschäfte geschlossen werden, gab es vielerorts lange Schlangen. In den Städten drängten sich die Menschen beim Shoppen, in den Skigebieten war der Andrang vielerorts noch größer. Darüber waren im Internet viele entsetzt.

Im Kanton Graubünden dürfen die Gäste sogar auf den Terrassen der Restaurants essen und trinken. Wie Watson.ch unter dem Titel "Schweizer stürmen Skigebiete" berichtet, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) diese Ausnahme kritisiert.

Im Interview mit 20.Minuten sprach Heinrich Michel, Chef der Bergbahnen Flumserberg, von großem Andrang: "Wir verkaufen seit 9.30 Uhr keine Tickets mehr. Der Berg ist derzeit ausgelastet."

In den vergangenen Tagen hatte es heftig geschneit, deswegen war die Lawinengefahr hoch, doch an diesem Samstag schien die Sonne. Da lockte es viele auf die Pisten, nachdem einige am Freitag sogar in der Stadt Zürich mit Skiern unterwegs gewesen waren.

Alexandra Wey/AP
In Zürich am Freitag, den 15. Januar 2021Alexandra Wey/AP

Auf Twitter beklagten viele, dass der Abstand beim Anstehen vor den Gondeln und Skiliften kaum eingehalten wurde.

Das Schweizer Fernsehen SRF berichtete über nicht eingehaltene Corona-Regeln.

Die Schweizer Regierung hatte den Lockdown am vergangenen Mittwoch beschlossen, nachdem Experten seit Wochen schärfere Maßnahmen gefordert hatten. Eigentlich sollten die Skigebiete geöffnet bleiben. Sportministerin Viola Amherd (58) brachte aber schon vor dem Samstag ein Ski-Verbot ins Gespräch.