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"Das macht Amerika sicher": Milizen provozieren in der Provinz

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Von Euronews
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"Boogaloo Bois" in Richmond, Virginia
"Boogaloo Bois" in Richmond, Virginia   -   Copyright  John C. Clark/John C. Clark www.clarkmedia1980.com
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Die Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger liegt wie ein böser Schatten über der Amtseinführung von Joe Biden. Landesweit machen sich Sicherheitsbehörden auf Proteste gefasst, mancherorts haben sie bereits begonnen.

Bis auf die Zähne bewaffnete, zum Teil rivalisierende Gruppen zogen am Montag, dem sogenannten "Lobby Day" durch die Straßen von Richmond im US-Staat Virginia. Eine Art Abschreckung, sagt einer der Teilnehmer.

"Wenn wir hier mit Waffen erscheinen kommt uns keiner in die Quere. Hätten wir keine Waffen dabei, würden sie Dinge tun, die sie besser nicht tun sollten."

Auch Anhänger der "Black Panther"-Bewegung - ebenfalls bewaffnet - wurden gesichtet. Dazu Mitglieder der militanten "Boogaloo"-Bewegung, rechtsradikale "Proud Boys" und mehrere in Virginia angesiedelte Milizen. Es sollte ein massiver Protestzug vor dem Regierungsgebäude werden. Letztlich wurde vor allem ein Autokorso mit Fahnen daraus.

Ein Demonstrant im Auto zeigt seine Pistole: "Die Sicherheit in Amerika? Kein Problem damit. Das macht Amerika sicher."

Protestaktionen soll es am Mittwoch in Washington auf keinen Fall geben. 25.000 Mitglieder der US-Nationalgarde wurden Schutz der Amtseinführung Joe Bidens in die Regierungshauptstadt entsandt und 12 davon nach eingehender Prüfung wegen Sicherheitsbedenken wieder abgezogen.