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Regierungsbildung in Italien - Fünf-Sterne-Bewegung vertagt Abstimmung

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Von Ronald Krams
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Draghi sprach in Rom zunächst mit den Vertretern der Kommunen, Provinzen und Regionen. Geplant sind auch Treffen mit Branchenvertretern, Umweltverbänden und Gewerkschaften

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Der Ex-Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hat auf der Suche nach einer neuen Regierung für Italien seine Beratungen mit Verbänden und Gewerkschaften begonnen. 

Draghi sprach in Rom zunächst mit den Vertretern der Kommunen, Provinzen und Regionen. Geplant sind auch Treffen mit Branchenvertretern, Umweltverbänden und Gewerkschaften.

Die linkspopulistische Fünf-Sterne-Bewegung, die eigentlich darüber abstimmen wollte, ob sie Draghi unterstützt, vertagte die Wahl überraschend. Wann die Wahl beginnt, wird noch mitgeteilt, wie die Partei in ihrem Blog mitteilte. Parteigründer Beppe Grillo plädiert dafür zu warten, bis Draghi klare Pläne formuliert hat.

Die konservative Partei Forza Italia von Ex-Premier Silvio Berlusconi hat dem 73-jährigen Draghi ihre Unterstützung zugesagt. Der frühere italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat Mario Draghi unterdessen als Retter des Landes und Garanten für Vertrauen bezeichnet.

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